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Sempervivum - Immerlebend

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Historische Überlieferungen besagen, dass wasserspeichernde Pflanzen schon sehr früh in die Gärten fanden.

Bereits mit der Landgüterverordnung Kaiser Karls des Großen (742 bis 814), ist ein Beleg darüber erhalten, dort heißt es kurz und bündig: Auf dem Dach der Häuser ist Hauswurz zu pflanzen.

Diese Pflanze ist auch als Dachwurz bekannt, und sollte in früheren Jahrhunderten vor Blitzschlag schützen.

Im 16. Jahrhundert wandelt sich die Bedeutung der in den Gärten gezogenen Pflanzen, wozu dann auch die Arten der Fetten Henne gehörten.

 

Die sukkulente Pflanze (succulentus = saftreich, wasserspeicherne Pflanze mit verdicktem, häufig blattlosem Stamm), ermöglicht das Vorkommen an außergewöhnlich trockenen Standorten.

Der Hauswurz ist ein Sonnenkind und gedeiht prächtig auf Trockenmauern, Steinmauern, in Fugen, Steingärten, Dächern usw.. Beheimatet ist diese anspruchslose Pflanze in allen europäischen und teils in westasiatischen Gebirgen.

Der Hauswurz verträgt Frost sehr gut, nur stagnierende Winternässe nimmt er übel.

Ab Mai bis August entwickeln sich bis zu 40 cm lange Blütenstiele, besetzt mit weißen, gelben, roten bis rosafarbene Sternblüten, die uns wochenlang erfreuen.

 

Termine:  12./13.Juni  und 4./5. September 2010

und auf Anfrage 

Monika und Hans-Georg Mamerow,

Tarmitzer Strasse 11a, 29439 Lüchow  

Tel.: 05841-974770, Fax 974779

h.g.mamerow@arcor.de